Virtuelle IBANs sind zusätzliche IBANs, die auf das zentrale COMMITLY Geschäftskonto routen. Sie werden genutzt, um Zahlungsströme eindeutig zuzuordnen, ohne für jeden Zweck ein eigenes physisches Bankkonto zu eröffnen.
Vorteile von virtuellen IBANs
1) Automatische Zuordnung von Zahlungseingängen
Jede virtuelle IBAN kann einem Kunden, Vertrag, Standort oder Vorgang zugewiesen werden.
Eingänge lassen sich dadurch ohne Verwendungszweck-Parsing eindeutig kategorisieren.
Ergebnis: weniger Klärfälle, weniger manuelle Buchungsarbeit, schnellere Abstimmung.
2) Bessere Cash- und Liquiditätstransparenz
Zahlungsströme werden strukturiert (z. B. pro Kunde/Objekt/Projekt).
Sie erhalten nahezu in Echtzeit Sichtbarkeit, wo Geld herkommt und wofür es gedacht ist.
Hilfreich für Forecasting und Working-Capital-Steuerung.
3) Skalierbarkeit ohne Konto-Proliferation
Viele „Unterkonten“-Logiken, ohne hunderte echte Konten zu eröffnen.
Besonders nützlich bei wachsender Anzahl an Kunden, Mietern, Debitoren oder Projekten.
4) Bessere Kundenerfahrung
Kunden zahlen auf „ihre“ IBAN – weniger Rückfragen („Welche Referenz soll ich angeben?“).
Weniger Fehlbuchungen, weniger Mahn- und Klärkommunikation.
5) Vereinfachte Abstimmung bei Sammelkonten/Payment-Hubs
Ideal, wenn Zahlungen zentral eingehen sollen (Treasury/Shared Service Center), aber dennoch granular zugeordnet werden müssen.
6) Unterstützung bei Compliance und Kontrollen
Klare Zuordnung kann interne Kontrollen erleichtern (z. B. Nachvollziehbarkeit, Audit-Trails).
Je nach Setup lassen sich Regeln/Restriktionen pro virtueller IBAN abbilden.
7) Geeignet für spezielle Use-Cases
Immobilien/Property Management: pro Mieter/Objekt eine IBAN
Marktplätze/Plattformen: pro Seller/Partner eine IBAN
Subscription/SaaS B2B: pro Kunde/Vertrag eine IBAN
Projektgeschäft: pro Projekt/Cost Center eine IBAN
8) Potenzial zur Kostenreduktion
Weniger manueller Abstimmungsaufwand, weniger Rückläufer/Fehlzuweisungen.
Reduzierte Bankkonto-Administration (je nach Bank/Provider).
